Barbara Bonhage, Erstaunlich heil hier
Deutschland 1945: Zwischen der jungen Erna und dem doppelt so alten, verwitweten Konrad entspinnt sich vor der Kulisse von Hunger, Trauer und verdrängter Schuld eine unerwartete Liebe.
Als einstige Nationalsozialisten lernen sie zu schweigen. Das beherrschen die beiden Besiegten allmählich so gut, dass sie gemeinsam beschliessen, die wahre Vaterschaft von Ernas Kind für immer zu verschleiern.
Basierend auf wahren Begebenheiten zeigt Barbara Bonhages neuer Roman, wie das Vertuschen der NS-Vergangenheit nicht nur einzelne Biografien und Familien prägt, sondern ganze Teile der Nachkriegsgesellschaft.
Barbara Bonhage arbeitet als Organisationsberaterin und ist Dozentin für literarisches Schreiben im Schreibwerk Ost.
Als promovierte Historikerin schreibt sie seit vielen Jahren; zuerst wissenschaftlich und seit zehn Jahren zunehmend fiktional auf Basis historischer Fakten. Ihr Erstling «Gnadenlos geirrt» (2021, Selbstverlag) wurde 2025 unter dem Titel «Zwischen Herd und Hakenkreuz» beim Verlag elfundzehn neu herausgegeben. —— barbarabonhage.ch
